Projekt Depron


Der Versuch, mit anderen Materialien zu arbeiten...oder, wie die INSPIRATION entstand...

 

Es soll was Grosses werden, hat's geheissen. Und was Einfaches. Ein Crowdpleaser der besonderen Art. Und, es sollte preisgünstig werden.

Also hab ich uns ein Objekt der Begierde herausgesucht und angefangen zu planen.
Der Roland in Österreich hatte die Wally 118 aus Depronplatten gestaltet. Aber die Yacht ist ja überwiegend gerade und daher einfacher zu realisieren.
Unser Vorbild, die "Maxi Dolphin 61' Power Evolution", gabs noch garnicht. Nur im Internet auf der Homepage der Fa. Maxidolphin.it.
Aber man konnte Info's sammeln und etwas planen...

Und dann war es soweit:
Wir bauten unsere DEPRONIA im Stil der ausgesuchten Motoryacht und beschritten für uns neue Wege der Herstellung.
Wir sind Detlev Körner aus Leonberg (jet-hafen.de), der seinen Prototyp mit 2x 33er Kehrer-Jets betreiben möchte und  sein Kumpel Jürgen G., der lieber 1 fetten Pletti auf 1 grossen Prop laufen lässt.
Und jeder bekommt 'ne spezielle Candy-Farbe für "sein" Bonbon!
Ich konstruierte das Modell und baute es auch weitgehenst auf.

Gestartet wurde mit 3 Platten 6mm-Depron aus dem Malergeschäft für je € 5,50 die Platte.
Klebstoff ist der Elapor-Zacki und ein Aktivator.
Und dann gings los mit dem Plan vergrössern. Aus 20cm wurden 1,55m! Maßstab 1:12, damit's noch in die schwäbischen Autos passt...
                                                               

           Spantengerüst zur Hälfte beplankt

                                                                                                                  

                Massstabsfigur 1:12                                                                                                                      

Für das Projekt haben wir gut 3 Wochen gebraucht, wobei an den Wochenenden natürlich zu zweit gebastelt wurde. Gekostet hat 1 Rumpf gerademal € 97,60 inklusive Klebstoff und Resin.

Spiegel TV war zu Gast bei uns und drehte an zwei Tagen für DMax den Bau der INSPIRATION. Das Ergebnis dieser ca. 20 Stunden vor der Kamera konnte man am 29.März 2011 bei DMAX in der Serie "Die Modellbauer" betrachten. Danke, das wir dabei sein durften.

Bei DMAX konnte man sich unser Machwerk als Film anschauen.

 

Bei den Probefahrten, die gerade noch vorm ersten Schneefall stattfanden, wurde festgestellt, dass die Bauweise zwar interessant ist, aber für ein Modell mit 40 x 5Ah-Zellen zu instabil ist. Darum wird das erste Modell zum Prototypen und zur Positivform umgestaltet, von der eine mehrteilige Negativform ablaminiert werden kann. Darin ensteht dann ein stabiler Rumpf aus GFK.

 

 

 

 

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